Von „Antirassist*innen“ und der Kritik

In 4 Tagen beginnt nun unsere Veranstaltung mit Clemens Nachtmann zu Antirassismus. Dass diese Veranstaltung nötiger denn je ist, zeigen die Ereignisse der letzten Wochen in Hannover. Neben den genannten Beispielen im Ankündigungstext wurden auf dem Auftaktkonzert des festival contre le racisme Flyer verteilt, die von cultural appropriation faselten und das Tragen von kulturfremden Accessoires, Frisuren und Klamotten als rassistisch verurteilten.
Anderthalb Wochen vor dem Beginn unser Veranstaltung toppte aber der Elchkeller diese Ereignisse. Uns wurde in einer Mail mitgeteilt, dass die Veranstaltung leider doch nicht in den Räumen stattfinden darf. Grund dafür: sie verstehen sich als „Antirassist*innen“ und wir würden die, die sich „gegen Rassismus engagieren zu einer homogenen Masse […] konstruieren und in eine Reihe mit Merkel und Co. […] stellen“.
Ein einfacher Google-Suchauftrag mit den Stichworten „Clemens“ und „Nachtmann“ hätte ausgereicht, um sich mit unser geplanten und bereits festzugesagten Veranstaltung rechtzeitig auseinanderzusetzen.
Nach dieser antirassistischen Ideologie also werden Nestbeschmutzer kurzfristig aus den Räumen geschmissen, anstatt sich eine Sekunde damit zu beschäftigen, die Rede vom Rassismus auf den Begriff zu bringen.

Die Veranstaltung findet nun in der Uni Hannover, Schlosswender Str. 1, Gebäude 1211, Raum 105 statt.


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