Pro Deutschland die Tour vermasseln!

Nachfolgend der Text eines Flyers, der für die nähere Nachbarschaft der Kundgebungsorte konzipiert ist.

Am 13.09. veranstaltet die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ im Rahmen ihrer Deutschlandtour insgesamt 5 Kundgebungen in Hannover. Unter anderem auch in der Kornstraße und vor dem Kulturzentrum Faust.
Das Parteiprogramm von Pro Deutschland strotzt nur so von rassistischen Vorurteilen und stumpfem Nationalismus. Die Verschärfung von Asylbewerberverfahren, um sogenannte „Scheinasylanten“ effektiver abschieben zu können, oder die Trennung von Deutschen und „ausländischen“ Kindern in der Schule sind nur einige Punkte aus dem Programm von Pro Deutschland. Diese Hetze versuchen sie auf ihrer Deutschlandtour, bei der sie sich laut eigener Aussage in die „dunklen Orte unseres Landes“ wagen, zu verbreiten. So ist auch der Ort nicht zufällig gewählt. Die Kundgebungen finden fast immer in unmittelbarer Nähe zu linken Zentren oder Moscheen statt. Dies ist eine gezielte Provokation gegen jene Personen, welche Pro Deutschland bekämpfen will. Auf ihrer Tour sprechen sie sich vor allem gegen die sogenannte Überfremdung und Extremismus aus. So wird notwendiger Antifaschismus mit Nazi-Ideologien gleichgestellt und kriminalisiert. Die Forderung nach dem Verbot aller Organisationen, die Gewalt anwenden oder das Gewaltmonopol des Staates missachten, scheint umso absurder, wenn dies von einer Partei gefordert wird, deren Berlin-Vorsitzender, Lars Seidensticker, auf einer Wahlkampfveranstaltung einen 17-jährigen Gegendemonstranten geschlagen und getreten haben soll.
Rassistische Propaganda unter dem Deckmantel der „Islamkritik“ soll Rassismus salonfähig machen und der Partei helfen, sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Damit dies nicht geschehen kann, müssen Veranstaltungen wie diese mit allen Mitteln, auf allen Ebenen verhindert werden.

Keine Straße, keine Stadt den Rechten! Fight Racism now!

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